Parietale Osteopathie

  • behandelt Spannungsmuster im Bindegewebe
  • beugt Blockaden (Subluxationen) vor
  • ermöglicht gesunde und spannungsfreie Haltung

Im gesamten Körper gestalten die sogenannten Faszien – die feinen Häutchen um jeden Muskel, jedes Organ und jeden Knochen – im ununterbrochenen Verbund die flexible Struktur der Haltung und der Bewegungsabläufe. Dieser mobile und anpassungsfähige Rahmen ermöglicht optimale und geschmeidige Kraftumsetzung, sinnvolle Bewegungseinschränkung und wohlproportionierte Arbeitsteilung.

Verletzungen dieser feinen Gewebehäute, etwa durch unausgewogene Dauerbelastungen oder Unfälle, wirken wie Verklebungen und Verknotungen auf das ursprünglich fein strukturierte, filigran verwobene Bindegewebe. Doch die Faszien haben die Fähigkeit zur Restrukturierung: zur Neuordnung, Gesundung und Heilung. Wo sich im eingeschränkten Zustand – nach dem Naturgesetz: die Form folgt der Funktion – schmerzhafte Verspannung und Arthrose entwickelt, kann durch die osteopathischen parietalen Faszientechniken das heilsame Gegenteil wirken: gesunde Funktion folgt der Wiederherstellung anpassungsfähiger und belastbarer Form – Bewegungsabläufe werden wieder geschmeidig und flüssig.